„Landwirtschaft im Dialog – Geflügel“
Nachfrageboom: Wohin steuert der Markt für Geflügelfleisch? Was kommt auf die Branche zukünftig zu? Wie steht es um die Wettbewerbsbedingungen? Und welche politischen Entscheidungen braucht es jetzt dringend? Um diese Fragen ging es am 8. September 2026 bei „Landwirtschaft im Dialog – Geflügel“ in Berlin. Es war das zweite Event der Veranstaltungsreihe zum Schwerpunkt heimisches Geflügelfleisch, die wir gemeinsam mit dem Team des Fachmediums top agrar realisiert haben. 150 Gäste aus Politik, Agrarwirtschaft, Wissenschaft und Verbänden waren in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin mit dabei.
Das große Interesse verdeutlicht die Relevanz des Formats als Plattform für den zielgerichteten, faktenbasierten Austausch über agrar- und ernährungspolitische Themen sowie die Zukunft der deutschen Geflügelbranche. Zudem zeigt die Resonanz auf die Online-Angebote von top agrar zur Veranstaltung deutlich: Das Format überzeugt auch in der digitalen Umsetzung.
Drei Erfolgszahlen (Stand: 16.9.2026):
- 6.000 Zuschauer verfolgten die Veranstaltung per Livestream bislang.
- Videohinweis mit ehemaliger Bewerbung der Veranstaltung, Erscheinungstermin: 8.9.2026: 297 Aufrufe
- Artikel zur Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Stephan Martin, Erscheinungstermin: 15.9.2026: 23.534 Aufrufe
Ein Höhepunkt des Programms war die Präsentation der Roland Berger Geflügelstudie 2026 von Dr. Nicolas Wüthrich, Partner bei Roland Berger. Ein zentrales Ergebnis: Die Nachfrage nach Geflügelfleisch hält an; bis zum Jahr 2040 ist ein jährliches Nachfragewachstum von 2,1 bis 2,5 Prozent, bei Hähnchen sogar von bis zu 3,4 Prozent zu erwarten. Aber wie viel Geflügelfleisch produziert Deutschland im Jahr 2040 noch selbst? Dazu liefert die Studie bemerkenswerte Zahlen.
Fazit zur Veranstaltung: Landwirtschaft im Dialog bot einen passenden Rahmen, um die Herausforderungen der Geflügelbranche klar zu benennen und gemeinsam mit Vertretern aus Politik und der Branche – aber auch mit den Verbrauchern – in den konstruktiven Austausch zu treten. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Beteiligten für die Impulse und den konstruktiven Austausch.
zurück zu den Projekten